SWR 2017: Menzies schafft Sprung in die Top 3

Al-Rajhi arbeitet sich weiter nach vorne
Schnelle Strecken überwiegen in der ersten Woche

In den vergangenen zwei Tagen ist bei der Silk Way Rally viel passiert und nach der sechsten Etappe liegen Bryce Menzies und Pete Mortensen (beide USA) im MINI John Cooper Works Rally auf Gesamtrang drei, hinter zwei Peugeot. Die Teamkollegen Yazeed Al-Rajhi (KSA) und Tom Colsoul (BEL) im zweiten MINI John Cooper Works Rally arbeiten sich, nach ihrem Pech am zweiten Tag, in der Gesamtwertung langsam aber sicher wieder nach vorne und liegen in den Top 20. Jedoch steht noch über eine Woche auf dem Programm bevor die Teilnehmer die Zielstadt Xi’an erreichen.

Gestern gelang Menzies mit einem sehr guten dritten Rang auf der fünften Etappe auch der Sprung in die Top 3 der Gesamtwertung. „ Zu Beginn war es eine schnelle Passage und die Navigation lief für uns richtig gut“, berichtet der US-Amerikaner. „Diese wurde später schwieriger, aber gegen Ende konnten wir wieder Zeit herausholen.“ Auch wenn er das Ergebnis mit Platz elf?? auf der heutigen sechsten Etappe nicht wiederholen konnte, hielt er seinen dritten Gesamtrang. „Wieder lief es am Anfang richtig gut für uns und wir konnten ein paar Autos überholen, aber dann hatten wir einen Platten. Leider gab es Probleme mit dem Wagenheber, so dass wir etwas Zeit verloren“, berichtet Mortensen. „Im Anschluss hatten wir ein paar Schwierigkeiten bei der Navigation. Zudem blieben wir im Staub einiger Konkurrenten hängen.“

Nach dem zweiten Platz auf der vierten Etappe, starteten Al-Rajhi und Colsoul auch als Zweite in die fünfte Wertungsprüfung. Doch das hohe Gras machte die Navigation für die ersten Fahrzeuge sehr schwierig, für die folgenden um so einfacher. „Wir haben ihnen quasi den Weg bereitet“, meinte Al-Rajhi. Die Hinteren konnten den Spuren folgen und Gas geben. So fanden sich Al-Rajhi und Colsoul am Ende des Tages auf Rang neun wieder. Heute konnten sie sich trotz eines Problems beim Reifenwechsel drei Positionen in der Tageswertung nach vorne arbeiten und als Sechste ins Ziel kommen. „Wir hatten einen Stein getroffen und dadurch die Felge beschädigt“, berichtet Colsoul. „Es hat etwa acht Minuten gedauert, den Reifen zu lösen und auszutauschen.“

In den kommenden beiden Tagen ist die Silk Way Rally noch in Kasachstan unterwegs bevor sie am Samstag nach der Etappe die Grenze zu China überschreitet und die Teilnehmer ihren wohlverdienten Ruhetag absolvieren. So beginnen übermorgen die ersten sandigen Passagen.


Silk Way Rally – Gesamtergebnis nach SS6: 
1. S. Loeb (FRA) / D. Elena (MCO) Peugeot – 17h 16m 24s
2. C. Despres (FRA) / D. Castera (FRA) Peugeot – 18h 20m 05s
3. B. Menzies (USA) / P. Mortensen (USA) MINI John Cooper Works Rally – 18h 46m 36s
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15. Y. Al-Rajhi (KSA) / T. Colsoul (BEL) MINI John Cooper Works Rally – 22h 22m 44s


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