SWR 2017: X-raid Team mit beiden MINI John Cooper Works Rally in den Top 10

Menzies und Al-Rajhi auf den Plätzen neun und zehn
14. und letzte Etappe wird abgesagt

Die Silk Way Rally begann und endete für das X-raid Team mit viel Pech. Yazeed Al-Rajhi (KSA) und Tom Colsoul (BEL) verloren am zweiten Tag viel Zeit und damit den Anschluss an die Spitzengruppe in der Gesamtwertung. Für Bryce Menzies und Pete Mortensen (beide USA) lief es fast die gesamte Rallye über sehr gut und die beiden kämpften um eine Position auf dem Podium. Doch am vorletzten Tag blieben sie in den Dünen stecken und fielen weit zurück. Aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen sagten die Organisatoren die letzte Wertungsprüfung ab. So beendeten Menzies / Mortensen nach 13 gefahrenen Etappen die Silk Way Rally im MINI John Cooper Works Rally auf Rang neun und Al-Rajhi / Colsoul auf Platz zehn. Heute geht es für die Teilnehmer noch übers Ziel Podium in Xi’an.

Von Beginn an konnten Menzies und Mortensen in der Spitzengruppe mithalten. Auf der siebten Etappe sicherte sich das Duo im MINI John Cooper Works Rally sogar einen Tagessieg und lagen damit klar auf Podiumskurs. Zwischenzeitlich waren die beiden US-Amerikaner auf dem zweiten Gesamtplatz. Doch die vorletzte Etappe brachte die Wendung: Knapp 30 Kilometer vor Ende der Prüfung blieben sie auf einer Düne stecken. „Wir setzten mit der Mitte des Fahrzeuges auf und die Wagenheber verschwanden einfach im Sand“, berichtet Menzies. „Wir haben dann fast drei Stunden gegraben bis wir wieder frei waren. Es ist sehr schade, da wir auf Podiumskurs lagen. Aber das ist Motorsport und so etwas kann in den Dünen passieren. Wir haben in den vergangenen Tagen viel gelernt.“

Wenn man die einzelnen Etappen betrachtet, haben Al-Rajhi und Colsoul eine erfolgreiche Rallye hinter sich gebracht. Doch bereits am zweiten Tag waren die beiden in ein Loch gerutscht und brauchten zwei Stunden, um sich zu befreien. Da sie damit die Gesamtzeit der Wertungsprüfung überschritten hatten, erhielten sie noch eine Zeitstrafe von zwei Stunden. Das katapultierte sie zunächst ans Ende der Gesamtwertung. Doch die beiden arbeiteten sich im MINI John Cooper Works Rally in den kommenden Tagen wieder nach vorne. Die vorletzte Etappe machte auch ihnen zu schaffen. Sie waren im weichen Sand steckengeblieben. „Das Auto ist aufgesessen und auch die die hydraulischen Wagenheber versanken im Sand“, erzählt Al-Rajhi. „Wir mussten dann 45 Minuten auf einen Truck warten, der uns rausziehen konnte. Das wir gleich am Anfang so viel Pech hatten und wir damit keine Chance mehr aufs Podium hatten, war sehr ärgerlich. Aber ich konnte weiter Erfahrungen sammeln und ich bin froh, dass wir es noch in die Top 10 geschafft haben.“

Parallel zum Ende der Silk Way Rally hat am Freitag die Baja Aragon in Spanien begonnen. Dort sind zwei MINI John Cooper Works Rally mit Mikko Hirvonen (FIN) / Andreas Schulz (GER) und Jakub Przygonski (POL) / Xavier Panseri (FRA), und ein MINI ALL4 Racing mit Orlando Terranova (ARG) / Paulo Fiúza (POR) am Start. Am Freitagabend startete die Baja mit einer neun Kilometer langen Prüfung (Hier klicken für Live Timing).

Gesamtergebnis nach Stage 14:
1. C. Despres (FRA) / D. Castera (FRA) Peugeot – 41h 46m 25s
2. C. Lavieille (FRA) / J.-P. Garcin (FRA) Baicmotor – 42h 51m 04s
3. W. Han (CHN) / L. Min (CHN) SMG Buggy – 42h 57m 54s
4. E. Amos (ITA) / S. Denaunay (FRA) Ford – 43h 58m 37s
5. S. Peterhansel (FRA) / J.-P. Cottret (FRA) Peugeot – 44h 23m 52s

9. B. Menzies (USA) / P. Mortensen (USA) MINI John Cooper Works Rally – 45h 52m 15s
10. Y. Al-Rajhi (KSA) / T. Colsoul (BEL) MINI John Cooper Works Rally – 47h 15m 44s


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