Dakar 2017 / SS3: Tagesrang vier für Mikko Hirvonen

·         Alle drei MINI John Cooper Works Rally in den Top 10
·         Ab morgen geht es für den Dakar Tross in die Höhe
Auf der dritten Etappe nach San Salvador de Jujuy sicherten sich der Finne Mikko Hirvonen und sein französischer Co-Pilot Michel Périn im MINI John Cooper Works Rally den vierten Rang. Die Teamkollegen Orlando Terranova (ARG)/Andreas Schulz (GER) erreichten auf dem sechsten Platz das Ziel. Eine Position hinter dem Duo platzierten sich Yazeed Al-Rajhi (KSA)/Timo Gottschalk (GER) im MINI John Cooper Works Rally. Heute gelang auch dem Polen Kuba Przygonski zusammen mit seinem belgischen Co-Piloten Tom Colsoul mit Rang neun der Sprung in die Top 10!
Hirvonen hatte sich die gesamte Wertungsprüfung über einen harten Kampf mit den Peugeot-Crews geliefert, musste sich aber auf den letzten Kilometern geschlagen geben. „Heute lief es gut für uns, Michel hat einen super Job gemacht“, meinte der Finne, der auch in der Gesamtwertung nun Vierter ist. „Die Strecke war kurviger als in den letzten Tagen und ich weiß, dass wir auch solchen Passagen Zeit gewinnen können. Deswegen habe ich so viel Gas gegeben wie möglich. Auf 5.000 Metern Höhe gab es ein Gewitter und auch etwas Schnee, das hat einfach unglaublich ausgesehen, zumal man auf der rechten Seite noch die Sonne sehen konnte.“
„Das war eine echte Dakar-Prüfung mit viel Off-Piste am Anfang, aber auch viel Staub. Trotzdem fanden wir ein gutes Tempo“, erzählt Terranova, der sich in der Gesamtwertung auf Platz acht verbessern konnte. „Später hatten wir leider einen Platten, der nur schwierig zu wechseln war. Da haben wir etwa fünf Minuten verloren. Die Höhe habe ich schon gemerkt. Dort lag sogar Schnee – für die Motorradfahrer muss das richtig schwierig gewesen sein.“ Einige Probleme mit der Höhe hatte Al-Rajhi. „Ich habe mich wirklich schlecht gefühlt und musste mich auch übergeben“, berichtet der Saudi. „Ich war froh, als die Prüfung endlich vorbei war.“ Al-Rajhi hielt seinen sechsten Rang in der Gesamtwertung.
Die Prüfung hatte es in sich und zu Beginn schwierige Navigation“, so Przygonski, der mit Gesamtrang neun den Sprung in die Top 10 schaffte. „Im ersten Teil gab es viele Steine und Löcher, da konnten wir nicht so schnell fahren. Später wurde es WRC-ähnlich und das hat richtig viel Spaß gemacht. Ab Morgen steht Bolivien und damit große Höhen an. Das ist nicht nur hart für das Fahrzeug, sondern auch für uns.“
Die drei Crews Boris Garafulic (CHI)/Filipe Palmeiro (POR) und Mohamed Abu Issa (QAT)/Xavier Panseri (FRA) belegten die Positionen zwölf und 13. Sylvio de Barros/Rafael Capoani (beide BRA) beendeten den Tag auf Platz 15. Der Deutsche Stephan Schott und sein portugiesischer Co-Pilot Paulo Fiúza erreichten mit Platz 16 einen Rang in den Top 20. Abu Issa liegt nun in der Gesamtwertung auf Platz 13. Garafulic und De Barros auf 14 und 15 und Schott kletterte auf Position 17.
„Für uns sieht es jetzt nach drei Tagen ganz gut aus – wir haben vier Autos in den Top 10. Wir hätten nicht gedacht, dass die Konkurrenz so schnell Probleme bekommt“, erzählt Sven Quandt, Team Manager des X-raid Teams. „Ich hoffe, dass unsere Autos so zuverlässig bleiben. Das ist eine gute Ausgangsposition.“
Auf der morgigen vierten Etappe nach Tupiza reist der Dakar Tross nach Bolivien ein. Eine lange Wertungsprüfung mit 416 Kilometer wartet auf die Teilnehmer, die Verbindungsetappen sind hingegen insgesamt nur 105 Kilometer lang. Mit der Einreise nach Bolivien geht es in die ersten Dünen, die auf rund 3.500 Meter Höhe liegen.
Dakar 2017 Result SS3:
1. S. Peterhansel (FRA) / J.-P. Cottret (FRA)  - Peugeot - 4h 18m 17s
2. C. Sainz (FRA) / L. Cruz (ESP) - Peugeot - 4h 20m 11s
3. S. Loeb (FRA) / D. Elena (MCO) - Peugeot - 4h 21m 25s
4. M. Hirvonen (FIN) / M. Périn (FRA) - MINI John Cooper Works Rally – 4h 22m 14s
5. C. Depres (FRA) / D. Castera (FRA) - Peugeot - 4h 26m 05s
6. O. Terranova (ARG) / A. Schulz (GER) - MINI John Cooper Works Rally – 4h 29m 43s
7. Y. Al-Rajhi (KSA) / T. Gottschalk (GER) - MINI John Cooper Works Rally – 4h 31m 30s

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9. J. Przygonski (POL) / T. Colsoul (BEL) - MINI ALL4 Racing – 4h 38m 15s
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12. B. Garafulic (CHI) / F. Palmeiro (POR) - MINI ALL4 Racing – 4h 52m 49s
13. M. Abu Issa (QAT) / X. Panseri (FRA) - MINI ALL4 Racing – 4h 54m 15s
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15. S. De Barros (BRA) / R. Capoani (BRA) - MINI ALL4 Racing - 4h 55m 22s
16. S. Schott (GER) / P. Fiúza (POR) - MINI ALL4 Racing – 5h 09m 42s
Dakar 2017 Overall standing after SS3:
1. S. Loeb (FRA) / D. Elena (MCO) - Peugeot - 6h 54m 56s
2. C. Sainz (FRA) / L. Cruz (ESP) - Peugeot - 6h 55m 38s
3. S. Peterhansel (FRA) / J.-P. Cottret (FRA) - Peugeot - 6h 59m 14s
4. M. Hirvonen (FIN) / M. Périn (FRA) - MINI John Cooper Works Rally – 7h 04m 34s
5. N. Roma (ESP) / A. Haro (ESP)  - Toyota - 7h 08m 00s
6. Y. Al-Rajhi (KZA) / T. Gottschalk (GER) - MINI John Cooper Works Rally – 7h 10m 13s
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8. O. Terranova (ARG) / A. Schulz (GER) - MINI John Cooper Works Rally – 7h 16m 25s
9. J. Przygonski (POL) / T. Colsoul (BEL) - MINI ALL4 Racing – 7h 22m 33s
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13. M. Abu Issa (QAT) / X. Panseri (FRA) - MINI ALL4 Racing – 7h 55m 11s
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14. B. Garafulic (CHI) / F. Palmeiro (POR) - MINI ALL4 Racing – 7h 58m 53s
15. S. De Barros (BRA) / R. Capoani (BRA) - MINI ALL4 Racing - 8h 04m 34s
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17. S. Schott (GER) / P. Fiúza (POR) - MINI ALL4 Racing – 8h 26m 26s


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