ADDC 2017: Abu Issa schafft Sprung auf Podium

·         Platz drei für Abu Issa / Panseri im MINI ALL4 Racing
·         MINI ALL4 Racing beweist erneut seine Stabilität
Nach sechs Tagen Sand und Dünen fuhren Mohamed Abu Issa (QAT) und Xavier Panseri (FRA) im MINI ALL4 Racing auf einen sehr guten dritten Rang. Nach der Rallye Dakar im Januar und der Dubai International Baja ist es das dritte Top-10-Ergebnis für den Katari in diesem Jahr. Für die beiden Deutschen Stephan Schott und Andreas Schulz war es eine ereignisreiche Rallye: nach einem Überschlag auf der dritten Etappe bauten die Mechaniker des X-raid Teams seinen MINI ALL4 Racing wieder auf. Durch die Zeitstrafe konnte er zwar nicht mehr um Top-10-Platzierungen mitkämpfen, aber weitere Kilometer im Sand sammeln. Schott und Schulz beendeten die Abu Dhabi Desert Challenge (ADDC) auf Rang 17.
Bis auf die fünfte und letzte Etappe platzierte sich Abu Issa stetig in den Top 10. Mit dieser Konstanz lag er lange auf dem vierten Rang. Im Gegensatz zur Konkurrenz leistete er sich keine groben Fehler und wurde am Ende mit Rang drei belohnt. Der Katari war im vergangenen Jahr vom Quad ins Auto gewechselt und legte bei der Dubai Baja und der ADDC nun viele Kilometer im Sand und in den Dünen zurück. „Wir sind als Gesamtvierte in die letzte Etappe, die sehr schnell war gestartet, bei Kilometer 70 sind wir an Nasser vorbeigekommen, der einen heftigen Unfall hatte. Aber zum Glück waren beide in Ordnung. Das bedeutete, dass wir die Abu Dhabi Desert Challenge als Dritte beendeten und damit bin ich sehr zufrieden. Die fünf Tage waren wirklich eine große Herausforderung. 90 % Sand – und wenn du dich nur einmal nicht voll konzentrierst, bleibst du sofort stecken und verlierst viel Zeit. Ich habe hier gelernt, dass es nicht wichtig ist nur schnell, sondern auch konstant zu sein. Wir hatten keine technischen Probleme und der MINI ist dafür bekannt, sehr zuverlässig zu sein.“
Auch Schott war zu Beginn der Wüstenrallye sehr gut unterwegs und beendete die ersten Etappen in den Top 10. Doch in der dritten Wertungsprüfung fuhr er zu schnell über eine Düne und überschlug sich. Der MINI ALL4 Racing bewies hier mal wieder seine Stabilität und stand am nächsten Tag wieder rennbereit am Start! Durch den Abbruch der Wertungsprüfung erhielt der Deutsche eine erhebliche Zeitstrafe und beendete die Rallye auf dem 17. Platz. „Der Abschlusstag war noch mal schwierig“, berichtet Schott. „Wir sind in einem Loch steckengeblieben und wurden dann auch noch vorne und hinten von anderen Fahrzeugen eingeklemmt. So mussten wir alle zusammen buddeln. Die Rallye war nicht so einfach wie wir es uns alle im Vorfeld gedacht hatten. Nach meinem Unfall habe ich es lieber etwas ruhiger angehen lassen. Mit dem Ergebnis bin ich deswegen nicht ganz so zufrieden.“ Die nächste Rallye im Rahmen des FIA Weltcup für Cross Country Rallyes ist die Qatar Cross Country Rally (17.-22. April 2017).
ADDC 2017 Gesamtergebnis:
1. SH. K. Al-Quassimi (UAE) / K. Al-Kendi (UAE) - Peugeot - 19h 16m 24s
2. M. Prokop (CZE) / J. Tomanek (FIN) - Ford - 19h 57m 51s
3. M. Abu Issa (QAT) / X. Panseri (FRA) - MINI ALL4 Racing – 21h 29m 02s
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17. S. Schott (GER) / A. Schulz (GER) - MINI ALL4 Racing - 43h 36m 21s


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